"ICH BIN EINE BRÜCKE ZUR NÄCHSTEN KULTUR"

     eine Schnittstelle von zusammenarbeitenden Forschern einer tragfähigen Kultur

 


HABEN KONTRA SEIN

Diese Webseite liefert Informationen, die Ihnen erlauben, eine bewusstere Wahl darüber zu treffen, in welcher Art von Kultur Sie leben, insbesondere ob Sie in einer Kultur des „Habens“ oder des „Seins“ leben.


Hier ist der Unterschied:

  • Eine Kultur des „Habens” lebt davon, mehr Dinge zu produzieren und zu haben wie Kleidung, Eigentum, Sicherheit, Bequemlichkeiten, Geld, Macht, Ruhm, Status, Zertifikate, Impfungen, Urlaube, Ideen, Optionen usw.
  • Eine Kultur des „Seins“ lebt davon, Erfahrungen zu machen und präsenter zu sein, lebendig, aufmerksam, geschickt, kreativ, in Beziehung, zentriert, verantwortlich, leidenschaftlich, wahrnehmungsfähig, kommunikativ, gütig, liebevoll zu sein usw.
  • In einer Kultur des „Habens“ ist Zeit Geld.
  • In einer Kultur des „Seins” ist Zeit Zeit. Geld ist ein Werkzeug.
  • In einer Kultur des „Habens“ wird Wachstum in Quantität, in Rendite bemessen.
  • In einer Kultur des „Seins“ wird Wachstum in Qualität, in persönlicher Entwicklung bemessen.

Mit allem, was Sie tun oder nicht tun, wählen Sie, welche Kultur Sie unterstützen. Es gibt kein Vermeiden dieser Verantwortung. Vielleicht wählen Sie unbewusst, doch selbst eine unbewusste Wahl dient einem Zweck – einem unbewussten Zweck.


Diese Webseite liefert Informationen, die Ihnen erlauben, Ihre Wahl aus größerer Bewusstheit heraus zu treffen.

Der Erwerb von Bewusstheit löst tendenziell Gefühle aus. Es kann ein beängstigender Schock sein, zu erkennen, dass Ihnen ein solch fundamentales Wissen vorenthalten wurde. Es könnten Traurigkeit und Reue aufkommen, sich über einen solch langen Zeitraum unbewusst verhalten zu haben. Es könnte auch Wut in Ihnen aufkommen, dass Ihre zuverlässigen Informationsquellen wie Eltern, Lehrer und die Medien Ihnen nie die Konsequenzen der Handlungen aufgezeigt haben, die sie Ihnen beigebracht haben, und Sie niemals darin gefördert haben, nach Alternativen zu suchen. Oder Angst davor, dass weitere unbequeme Überraschungen gleich hinter der nächsten Unterscheidung lauern könnten. Und Freude, endlich etwas Authentisches in der Hand zu haben. Wenn Sie jedoch keine Kompetenz besitzen, erwachsene, verantwortliche Gefühle zu fühlen, dann werden Sie den Erwerb größerer Bewusstheit vermeiden.

Die Entscheidung, in welcher Kultur wir leben, wird oft unbewusst getroffen – genauso wie wir dazu neigen, unbewusst die Religion unserer Eltern zu übernehmen. Von innen her betrachtet ist die Erfahrung in der Kultur des „Habens“ grandios. Wir leben in einem Prunk, von dem Könige und Königinnen aus alter Zeit nur träumen konnten. Unbegrenzt warmes und kaltes fließendes Wasser, Toiletten mit Spülung und Toilettenpapier, billiges, reichhaltiges Essen und schöne Kleidung, Bücher, Zeitungen, Magazine, Einkaufszentren, Annehmlichkeiten von der Geschirrspülmaschine bis zum Haarfön, DVDs und CDs, leuchtendes elektrisches Licht überall, automatische Heizung und Kühlung, schnelle persönliche Fortbewegungsmittel und Flüge an jeden Ort in der Welt. Intelligenz, strahlende Schönheit und Unterhaltung sind in unserer Kultur des „Habens” im Überfluss vorhanden. Wir modernen Menschen aus dem Westen arbeiteten zusammen so hart, um diese erstaunlichen Ziele zu erreichen, dass es unser rechtmäßiges Privileg zu sein scheint, all dies weiterhin zu genießen. Doch gibt es da einen Haken, eine fundamentale Diskrepanz in unserer Denkweise. Die Kultur des „Habens“ gründet sich auf zwei irrige Annahmen:

  • Die Annahme unbegrenzter Ressourcen, und
  • die Annahme einer unbegrenzten Umweltkapazität, Gifte zu absorbieren.

Keine dieser Annahmen ist wahr.


Mittlerweile ist es recht klar geworden, dass unsere Kultur des „Habens” schon bald in einer voraussagbaren Sackgasse endet (siehe Beweise). Die Frage ist nicht, ob sie zusammenbricht, sondern wann und wie. Die Wahl, das Ende der 50-Jahre-Ölverbrennungs-Gelage-Welle zu reiten, bis Sie ersticken oder verhungern, ist weder gut noch schlecht, weder positiv noch negativ. Doch da schlimme Konsequenzen so genau vorausgesagt und so leicht zu vermeiden sind, ist die Wahl, in der „Haben”-Kultur weiterzumachen, eine Form von Selbstmord.

Es hat nichts mit einer moralischen oder ethischen Bewertung zu tun, eine Kultur basierend auf „Sein” einer Kultur basierend auf „Haben“ vorzuziehen. Der Unterschied ergibt sich aus physischen Beschränkungen. Wir leben in einem geschlossenen System. Wenn Sie in Ihr Bett pinkeln, dann ist Ihr Bett angepinkelt. Es gibt harte Grenzen in Bezug auf das, was 6,4 Milliarden Menschen auf unserem kleinen Planeten konsumieren können. Es gibt jedoch keine Grenzen in Bezug auf das, was 6,4 Milliarden Menschen werden können.


Sie sind nicht zufällig auf diese Webseite gelangt. An diesem Punkt haben Sie die Option, eine Wahl zu treffen. Nachdem Sie die BEWEISE studiert haben, welche die Folgen Ihrer Handlungsweisen erklären, werden Sie entweder beschließen, weiterhin den Spuren Ihrer Eltern in der „Haben”-Kultur zu folgen in dem Versuch, zu kriegen was Sie können, bis das ökologische, wirtschaftliche, politische und soziale System zusammenbricht, oder Sie werden beschließen, etwas anderes auszuprobieren.

Wir können uns kaum vorstellen, etwas anderes auszuprobieren, weil uns die Kultur des „Habens” so gründlich davon abgeschnitten hat, unser wahres Potential des „Seins” zu schätzen. Die Wahl, die Kultur zu wechseln, ist ungewohnt und beängstigend. Doch kann der Weg, etwas anderes auszuprobieren, gewählt werden, selbst wenn Sie nicht wissen, wie es gehen soll. Und es ist einfach. Indem Sie nicht das weiterführen, was in der „Haben”-Kultur nicht tragfähig ist, betreten Sie automatisch einen neuen Weg.

EINKAUFEN IN EINER KULTUR DES SEINS
Es ist Samstagnachmittag im Einkaufszentrum. Zufriedene Kunden gehen mit Ihren Einkäufen nach Hause. Aber etwas ist anders. Sie tragen fast nichts bei sich. Sie haben keine Einkaufstüten bedruckt mit Hochglanz-Markennamen, die überquellen mit neuen Schuhen, Kleidern, Spielsachen oder weiteren Dekorationsartikeln für das Haus. Stattdessen haben sie glühende Gesichter und vielleicht Muskelkater. Sie haben keine Gegenstände zum Haben eingekauft. Sie haben Erfahrungen und Talente erworben, die ihrem Sein neue Dimensionen an Wohlbefinden hinzugefügt haben. Die Einkaufszone ist gesäumt von Studios und Klassenräumen, wo Kurse für Öffentliches Reden und Führung in chaotischen Zeiten angeboten werden, und ferner Tanzen, Musik, Stimme und Kunst, Kampfsport jeden Stils, Gruppendynamik, heilende Künste, Theaterkünste, Schauspielfertigkeiten, Techniken für mentale Entwicklung, Bewegungskurse, Aufmerksamkeitsfähigkeiten, Handwerkskunst mit Holz, Ton, Stein und Glas, tiefe emotionale Heilungsprozesse, Kommunikationsfertigkeiten in der Familie, verschiedene Formen des Zuhörens, Possibility Management, Wandlung des Lebensstils, Meditation, persönliches Wachstum und Spiritualität. Das Geschäft boomt in dieser Kultur des „Seins“ und alles ist vollkommen umweltverträglich.